Kindergarten ist nicht Schule
In Kindertageseinrichtungen ist das Spiel das wichtigste Lern- und Tätigkeitsfeld. Es wird oft nicht als wertvoll geachtet, da es nicht unmittelbar produktiv zu sein scheint. Das Spiel trägt zur sozialen, körperlichen, emotionalen und geistigen Entwicklung bei.
In der Kindertagesstätte achtet die Erzieherin bei der Planung und Gestaltung des Tagesablaufes darauf, dass die physischen Besonderheiten der Kinder beachtet werden. Es ist für die Kinder wichtig, dass die Erzieherin für einen sinnvollen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung sorgt und einseitige Belastungen, Lärm und Überanstrengungen vermeidet. Vor allem aber muss dem großen Bewegungsdrang der Kinder Rechnung getragen werden.
Mit dem ersten Tag des Kindes in der KITA beginnt die Vorbereitung auf die Schule.
Jedes Kind hat in der Kindergartenzeit eine Sammelmappe, in der gestalterische Arbeiten und Fotos gesammelt werden. Beim Verlassen der KITA nehmen sie diese als Erinnerung und Dokumentation ihrer Entwicklung mit.
Die gesamte Arbeit im Kindergarten stützt sich auf die entwicklungspädagogischen Erkenntnisse, dass das Spiel die dem frühen Kindesalter entsprechende Lebens- und Verstehensform ist.
Im freien und im angeleiteten Spiel verarbeitet das Kind seine Erfahrungen mit Menschen und Gegenständen, es gewinnt dabei neue Erkenntnisse und entwickelt individuelle und soziale Fähigkeiten.
Indem der Kindergarten für das Kind eine besonders anregungsreiche und ausgewogene Spielumwelt gestaltet, ermöglicht er eine allseitige Förderung des Kindes.
Besondere Arbeiten mit den Vorschulkindern
Die Gestaltung des Übergangs von der Institution Stoppelhopser in die Schule ist immer wieder ein wesentliches Thema im Eltern-Erzieherinnenkreis.
Das Leben in unserer Kindertagesstätte wird so inhaltsreich und anregend gestaltet, dass es für alle Kinder vielfältige Gelegenheiten gibt, sich die Welt zu erschließen, und sich ihrer Entwicklung entsprechend Wissen anzueignen.
Verschiedene Angebote richten sich dennoch ausschließlich an die Vorschulkinder unserer Einrichtung.
So beginnen wir jedes Jahr im Januar mit den angehenden Schulanfängern das Projekt „Mile-Male-Mule, wir spielen Schule“. Einmal wöchentlich verwandelt sich der Gruppenraum dann für den Vormittag in ein Klassenzimmer.
Wir spielen ganz realistisch Schule. Es werden schwere Aufgaben gelöst, die Pausenglocke schellt und Hausaufgaben werden erteilt.
Und das geschieht noch:
- Eine richtige Unterrichtsstunde mit Pause in unserer Nachbarschule, der GS Donarstraße.
- Zweimal im Monat besuchen wir die Seniorinnen im Remigiushaus und verbringen mit ihnen einen tollen Vormittag mit Gesang, Spiel und Spaß.
- Wir besuchen die Hummelschule im Zoo.
- In der Station Natur- und Umwelt gibt es einen aufregenden Vormittag zu erleben.
- Museumsbesuche finden statt.
- Es gibt einen besonderen Ausflugstag mit Übernachtung.
- Der feierliche Abschied erfolgt mit Übergabe eines Geschenkes, der Bildmappe sowie einer selbstgebastelten Schultüte.
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